Nonnenfürzle sind ein beliebtes, traditionelles Fasnetgebäck aus Schwaben. Von einem Brandteig werden mit zwei Löffeln kleine Kugeln abgestochen und in heißem Fett ausgebacken. Anschließend wird das Gebäck noch heiß in Zucker gewendet.

Nonnenfürzle

Nonnenfürzle

Michael Boenke
Nonnenfürzle
Kriminalroman
Gmeiner Verlag
309 Seiten, 12 x 20 cm
Erschienen: Juli 2012
Paperback
ISBN 978-3-8392-1306-3
11,90 €

In der oberschwäbischen Provinz will der Berufsschullehrer und Lebenskünstler Daniel Bönle die Fasnetszeit trotz Schulunterricht entspannt genießen. Er besucht mit seiner Klasse ein nahegelegenes Kloster, doch ein Schneesturm zwingt ihn und die Jugendlichen zur Übernachtung bei den Nonnen.

Der nächste Morgen hält eine tödliche Überraschung im klösterlichen Gottesdienst bereit…

Michael Boenke wurde 1958 in Sigmaringen geboren und lebt heute im oberschwäbischen Bad Saulgau. Er absolvierte ein Studium der Germanistik und Katholischen Theologie. Von 2002 bis 2010 war er am Institut für berufsorientierte Religionspädagogik an der Universität Tübingen und als Schulbuchautor tätig. Seit September 2010 unterrichtet er am Berufsschulzentrum in Bad Saulgau. Nach Veröffentlichungen als Schulbuch-, Sachbuch- und Kinderbuchautor gab der begeisterte Harley-Fahrer 2010 sein Krimidebüt. »Nonnenfürzle« ist der dritte Teil der erfolgreichen Krimiserie.

Mittwoch, 22.8.2012, Beginn: 20:00 Uhr
1. Bondorfer Gartenlesung mit Michael Boenke
Garten, 88348 Bad Saulgau-Bondorf, Sankt-Bruno-Straße 16

Freitag, 7.9.2012, Beginn: 19:00 Uhr
Krimi-Lesung mit Michael Boenke in Wilhelmsdorf
Riedwirtschaft Pfrungen, 88271 Wilhelmsdorf-Pfrungen, Riedhof 5

Donnerstag, 18.10.2012, Beginn: 19:30 Uhr
Krimi-Lesung mit Michael Boenke in Pfullendorf
Stadtcafé Pfullendorf, 88630 Pfullendorf, Uttengasse 27

Schwaben – Regionalkrimis
Baden-Württemberg – Regionalkrimis
Bayern – Regionalkrimis
Oberschwaben – Regionalkrimis

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Michael Boenke
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Kriminalroman

Das Schicksal meint es gut mit Daniel Bönle, Lebenskünstler und Mädchen für alles in der Kirchengemeinde eines kleinen Dorfs am Rande des Wihelmsdorfer-Pfrunger Rieds in Oberschwaben. Endlich erhält er die Chance, seinen erlernten Beruf auszuüben, als Religionslehrer im nahen Bad Saulgau. Doch die Anfangseuphorie weicht blankem Entsetzen: Alexandra Hold, eine Schülerin Bönles, wird im Ried tot aufgefunden. Wenig später taucht auch noch der Schädel eines älteren Leichnams auf, eine Lehrerin verschwindet – und Bönle schliddert wider Willen in die Ermittlungen…

Michael Boenke
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Kriminalroman

Ein heißer Sommer in Oberschwaben. Daniel Bönle, Lebenskünstler und „Mädchen für alles“ in der Kirchengemeinde eines 800-Seelen-Ortes am Rande des Pfrunger-Burgweiler Rieds, will eigentlich nur eine entspannte Ausfahrt mit seiner Harley Davidson unternehmen, als er in einer zerfallenen Kapelle auf eine Leiche stößt. In ihrem Schädel steckt ein gusseisernes Kreuz. Die Angst geht um im Dorf, denn kurze Zeit später wird auch noch ein Schäferhund, zur Hälfte verscharrt und mit einem Kreuz im Maul, entdeckt. Weder Kommissar Härmle und seine attraktive Assistentin noch Daniel und sein Freund Deodonatus Ngumbu, der aus Nairobi stammende Pfarrer der kleinen Gemeinde, können sich zunächst einen Reim auf die mysteriösen Vorfälle machen. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse und Daniel Bönle hat plötzlich mehr mit dem Fall zu tun als ihm lieb ist…

Baden-Württemberg-Krimiwiki: Als Oberschwaben oder Schwäbisches Oberland wird im Gegensatz zum Unterland die Landschaft zwischen der Schwäbischen Alb, dem Bodensee, Österreich und dem Lech bezeichnet. Es war ein wesentlicher Bestandteil des 911 gegründeten und zum ostfränkischen Reich gehörenden Herzogtums Schwaben. Nach dessen politischem Zerfall zum Ende der Stauferzeit 1283 gehörten große Gebiete Oberschwabens bis zu ihrem endgültigen rechtlichen Zerfall Anfang des 19. Jahrhunderts zu Vorderösterreich. Deswegen wurde dieser Teil Vorderösterreichs als Schwäbisch-Österreich bezeichnet. Schwäbisch-Österreich wurde nicht vom alt-vorderösterreich-elsässischen Ensisheim regiert, sondern war direkt der Regierung in Innsbruck unterstellt.

Oberschwaben liegt im Südosten Baden-Württembergs und im südwestlichen Bayern. Es ist ein Hügelland, das vor allem für die Landwirtschaft genutzt wird; im Schussenbecken herrschen Hopfengärten und Obstbau, in den anderen Gebieten Milchwirtschaft und Getreideanbau vor. Oberschwaben liegt auf der sogenannten Donau-Iller-Lech-Platte, welche auch Oberschwäbische Hochebene genannt wird und darüber hinaus auf den angrenzenden Naturräumlichen Haupteinheiten Deutschlands. Als Ostgrenze Oberschwabens gilt der Lech, im Norden gilt die Schwäbische Alb als Grenze Oberschwabens.

Baden-Württemberg-Krimiwiki: Schwaben steht sowohl für die Volksgruppe der Schwaben (altdeutsch Suaben), die teils mit den Alemannen gleichgesetzt, teils als Untergruppe derselben betrachtet wird, als auch für die Landschaft Schwaben, die im Mittelalter auch als politische Gebietskörperschaft – das Herzogtum Schwaben – existierte und auch später zur Abgrenzung von verschiedenen Korporationen – zum Beispiel Schwäbischer Bund, Schwäbischer Kreis – herangezogen wurde.

Der Begriff Schwaben wird fälschlicherweise oft mit dem historischen Territorium Württemberg oder dem gesamten Land Baden-Württemberg gleichgesetzt. In den Ländern Baden-Württemberg (dort v. a. im Regierungsbezirk Stuttgart und im Regierungsbezirk Tübingen) und Bayern (dort im Regierungsbezirk Schwaben) leben heute etwa acht Millionen Schwaben.

Baden-Württemberg-Krimiwiki: Nonnenfürzle (auch: Nonnenfürzchen) bezeichnet ein Schmalzgebäck aus dem süddeutschen Raum.
Nonnenfürzle sind vor allem in Schwaben und im Allgäu bekannt. Korrekt müsste man das Gebäck als Nonnenfürtchen bezeichnen, was auf das mittelniederdeutsche Wort „nunnekenfurt“ zurückgeht. Übersetzt heißt das so viel wie „von den Nonnen am besten zubereitet“. Heute hat sich eine andere Version durchgesetzt, deren Entstehung Gegenstand lebhafter Spekulation ist.

Eine Legende besagt, dass ein alter Domherr sich aus einem Topf voll von dampfenden Nonnenfürzchen das größte herausangelte und mit einem Zwinkern hinzufügte: „Ich nehme das von der Mutter Oberin“. Traditionell isst man Nonnenfürzle zur Fastnacht. Nonnenfürzle werden aus Brandteig hergestellt. Mit zwei Teelöffeln werden kleine Kugeln abgestochen und in heißem Fett schwimmend ausgebacken. Noch heiß wird das Gebäck in Zucker gewendet.

Kommentare
  1. […] Schneesturm zwingt ihn und die Jugendlichen zur Übernachtung bei den Nonnen … Zur Kategorie Baden-Württemberg Krimis (Amazon-Buchtipps: Schwaben – Regionalkrimis, Baden-Württemberg – Regionalkrimis, Bayern – […]

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